Sie existieren nicht!

Fünfzehn Verkehrsprofessoren unterrichteten in einer gemeinsamen Stellungnahme die Bundesregierung davon, dass eine emissionsfreie Bewegung großer Massen nicht möglich ist. Ferner stellten die Herren klar, dass die Gesetze der Physik nicht einfach so außer Acht gelassen werden können.

Wenn ein Auto mit „Null Emission“ oder „Zero Energy“ angepriesen wird, führt das dazu, dass die Hersteller von E-Autos keinerlei Ambitionen/Anreize haben, sparsame Elektroautos herzustellen. Wozu auch, da ja alle E-Autos offiziell null Gramm Emission haben – also warum sollte sich ein Hersteller solcher Autos noch dazu bemühen ein neues herzustellen, das extrem emissionsfreundlich ist? Folgendes wird bei E-Autos auch noch außer Acht gelassen: Sie müssen Batterien und Strom erst mal erzeugen und später entsorgen. Woher kommt den der Strom? Aus dem Bergbau, der Industrie und aus den Kraftwerken.

Welches Auto hat den niedrigsten CO2-Ausstoß? Sind E-Autos tatsächlich umweltfreundlicher, als solche, die mit Benzin/Diesel/Erdgas betrieben werden?

Damit diese Fragen endgültig geklärt werden können, brauch es eine Einführung einer genormten Berechnung für den CO2-Gesamtausstoß eines Fahrzeugs. Grundlage für diese Berechnung sollte der jeweilige Energiemix im Stromnetz sein. Manche Experten gehen sogar so weit, zu verlangen, auch die Tageszeit bei der Kalkulation mit einzubeziehen. Nachts werden die meisten e-Autos geladen und dann kommt der Strom von Atomwerken, oder Kohle.

Die Verkehrsprofessoren fordern, dass Größe und Gewicht von E Autos begrenzt, oder besteuert werden, denn je höher die Leistung und Reichweite dieser Fahrzeuge ist, desto größer und schwerer sind auch ihre Batterien. Größe und Gewicht eines Autos steuern nicht nur dessen Energieverbrauch, sondern auch die Feinstaubemissionen, die aus dem Antrieb, von Bremsen und Reifen entstehen. Außerdem nimmt natürlich auch die Abnutzung der Straßen bei schweren Fahrzeugen zu.

Alle Welt jubelt über die enorme Beschleunigung von E-Autos, doch die Professoren finden auch DA einen Haken getreu dem Motto „Umsonst ist der Tod und der kostet das Leben!“ ;-) Diese Schnelligkeit kostet extrem viel Energie und ist im Straßenverkehr gefährlich, vor allem für Fußgänger und Radfahrer, die diese leisen und ungemein schnellen Fahrzeuge erst im letzten Moment – oder manchmal auch GAR NICHT hören. Ein weiterer Nachteil dieser Extrem-Beschleunigung ist der höhere Verschleiß der Fahrbahn und der Reifen, was wiederum zur erhöhten Feinstaubemission führt.

Auch soziale Aspekte dürfen in Bezug auf E-Autos nicht außer Acht gelassen werden. In Zukunft werden die Heizungen zunehmend elektronisch betrieben werden. WER entscheidet in kalten Winternächten also, wessen Wohnung zuerst beheizt wird und wer sein Auto als erster aufladen darf? Die E-Fahrzeuge müssen nachts geladen werden, damit sie morgens zur Verfügung stehen.

Benzin und Diesel sind schlecht – Elektro gut! So einfach ist das nicht! Auch ein Elektroantrieb verursacht Probleme und Emissionen. Natürlich müssen wir auch in Zukunft nach Antrieben forschen, die weniger CO2 Ausstoß verursachen, aber das sollten wir ohne Scheuklappen tun und dabei immer das Gesamtbild im Auge behalten. Fahren wir doch mehrgleisig: Während wir noch danach streben die Emissionen zu verringern überdenken wir gleichzeitig auch unser Verhalten. Steigen wir öfters auf „Schusters Rappen“ um (d.h. gehen zu Fuß von A nach B), oder fahren mit dem Rad, oder mit Bus/Bahn, weil der ÖPNV verbessert wurde.

Mit solchen Lösungen können keine Wählerstimmen gewonnen werden, weshalb die Very Intelligent Persons in Berlin das alles im Prozess der Regierungsbildung nicht thematisieren.

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