Eine Welt ohne Kraftfahrzeuge

Am ersten Tag schwang der Teufel seinen Dreizack und es verschwanden alle LKWs und Busse. Die Autofahrer freuten sich sehr, denn nun würde ihnen kein Brummi mehr den Weg versperren – weder in die Innenstädte, noch auf den Autobahnen. Die Umweltschützer führten nahezu einen Freudentanz auf. Ihrer Meinung nach war nun ein SEHR großes Problem ad acta gelegt.

Am zweiten Tag mussten die geplagten Hausfrauen zwei Stunden früher aufstehen. Es regnete in Strömen und da keine Busse mehr fuhren, mussten sie ihre Sprösslinge SELBER zur Schule bringen. Als die Frauen dann später einkaufen gingen, wunderten sie sich über die geschrumpfte Auswahl an importierten Waren und frischen Lebensmitteln. Ohne LKWs gab es kaum noch Möglichkeiten Artikel in die Discounter zu bringen.

Am dritten Tag verließ Herr Otto Schmidt mittags sein Lieblingslokal wieder mit leerem Magen. Ohne LKWs hatten die Restaurants keine Lebensmittel mehr, mit denen sie Malzeiten zubereiten konnten.

Am vierten Tag mussten viele Apotheken die Pforten schließen, denn sie hatten keine Medikamente mehr. Den kranken Autofahrern schwante allmählich, dass die LKWs doch ihre Daseinsberechtigung hatten.

Am fünften Tag gab es einen Ansturm auf die Verkaufsstellen, die medizinischen Bedarf verkauften. Hinterher hatte jeder, der noch rechtzeitig gekommen war, einen Mundschutz. Da keine Müllabfuhr mehr tätig war, gab es niemanden, der sich um die Abfallbeseitigung kümmerte. Die Müllberge stanken grässlich.

Am sechsten Tag war das SEK (Sondereinsatz Kommando) gezwungen Privatfahrzeuge zu beschlagnahmen, um der Situation zumindest *einigermaßen* Herr zu werden. Auch IHRE Vans waren verschwunden und mit ihrer kompletten Ausrüstung passten maximal drei Beamte in einen PKW. Auf den Straßen und in den Haushalten gab es wüste Massenschlägereien, um die wenigen Lebensmittel, die noch da waren. Keiner war bereit, auch nur ein ganz klein wenig von seinem Vorrat abzugeben.

Am siebten Tag wurde der Allmächtige schließlich auf das Chaos aufmerksam. Mit einem Fingerschnippen erschuf er LKWs und Busse wieder neu – dieses Mal mit Hybrid- und Elektromotoren, um die Umweltschützer ein wenig zu beschwichtigen. So kehrte wieder Ruhe auf Erden ein.

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